Mobiles Internet über Rundfunkfrequenzen
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus testet gerade zusammen mit Hardware-Ausrüster Ericsson die mobile Breitbandversorgung über Rundfunkfunkfrequenzen. 50 Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern dürfen am Pilotprojekt teilnehmen. Die Kosten für den Test übernimmt E-Plus und Ericsson. Dabei sollen Datenempfangsraten von bis zu 72, mbit/s möglich sein.
Für den Testbetrieb wird die Frequenzspanne zwischen 790 und 862 MHZ genutzt, diese durch die Digitalisierung des Rundfunks frei wird. Die Mobilfunkanbieter sind natürlich an diesen Frequenzen seht interessiert, weil in einem niedrigen Frequenzbereich ein leistungsstarkes, weitreichendes und gleichzeitig günstig zu betreibendes mobiles Breitband-Netz ermöglicht werden. Diese niedrigen Frequenzen bieten im Vergleich zu UMTS-Frequenzen eine deutlich höhere Reichweite, wodurch die Mobilunkanbieter auch ländliche Gebiete versorgen könnten. Ein weiterer Vorteil wäre die Einsparung von neuen Basisstationen, weil Rundfunkfrequenzen ein größeres Gebiet abdecken können.
Es müssten nur noch die erforderlichen Frequenzen von der Bundesnetzagentur für die Mobilfunkanbieter freigegeben werden.





