1. Blogparade für mobile Internetnutzer
Bei diesen heißen Temperaturen wird es Zeit für unsere erste Blogparade. Das Thema passt wunderbar zu diesem heißen Wetter und verbindet zugleich das Thema dieses Blogs. Die Fragen sind sehr schnell beantwortet, darum würden wir uns freuen wenn möglichst viele an der Blogparade teilnehmen.
Inhalt der Blogparade: Wir wollen eure mobilen Geräte sehen mit denen ihr das mobile Internet unsicher macht. Ein Bild wäre natürlich super, aber ihr könnt auch einfach schreiben um welche Geräte es sich handelt.
Die zweite Frage bezieht sich auf die mobilen Kosten die ihr so im Monat habt. Also was zahlt ihr im Monat für die mobile Internetnutzung und bei welchem Anbieter seid ihr? Zufrieden mit dem Anbieter und den “versprochenen” Geschwindigkeiten?
Die Blogparade läuft bis zum 31. Juli 2010.
Wie ihr teilnehmt ist uns eigentlich egal. Wenn ihr ein Blog habt, dann könnt ihr einen Beitrag schreiben. Habt ihr kein Blog, aber ein Twitteraccount dann könnt ihr uns auch in 140 Zeichen eure Antwort zukommen lassen(reply an @mobil_surfen), oder ihr schreibt einen Beitrag auf unser Facebook Fanpage, oder hinterlasst einfach ein Kommentar.
So könnte zum Beispiel ein Tweet aussehen. ;-)
@mobil_surfen nutze zum surfen ein iPad,iPhone und MacBook mit Surf-Stick.Mtl. Kosten 21,25Euro|Anbieter:o2|sehr zufrieden.http://u.nu/89wmc
Angst vor mobiler Internetnutzung
Nach einer Umfrage von “The Phone House” gaben 60 Prozent der Befragten Deutschen an, dass sie Angst vor einer Kontenfalle bei der Nutzung des mobilen Internets hätten. Mit rund 22 Prozent wurde die unklare Preisgestaltung der mobilen Internetanbieter bemängelt. Mehr als ein Drittel sieht in der mobilen Internetnutzung keinen ersichtlichen Mehrwert und jeder vierte Befragte hat noch kein fähiges Smartphone um das mobile Internet nutzen zu können. 11 Prozent finden die Nutzung der Smartphones zu kompliziert (wohl noch nie ein iPhone in den Händen gehabt) und 9 Prozent finden das mobile Internet unsicher.
An der Studie nahmen 1041 Handynutzer im Alter von 14 bis 65 Jahre teil.
Sicherlich mag die Angst vor einer Kostenexplosion nicht unbegründet sein, doch so lange man ein Datenpaket mit unbegrenzter Nutzung nutzt, kann nichts passieren. Doch wie alle zusätzlichen Optionen, muss man einen Datentarif erst auswählen. Die Standardabrechnung für die mobile Internetnutzung ist bei häufiger Nutzung nicht das Wahre. Darum sollten Handynutzer zu einer UMTS Flatrates für Smartphones greifen. Diese sind bereits ab 9,95 Euro im Monat erhältlich und schützen ihre Handyrechnung, denn weitere Kosten fallen nicht an. Es kann höchstens passieren, dass ihre Surf-Geschwindigkeit nach einem gewissen Datenvolumen eingeschränkt wird (gedrosselt).
Doch Vorsicht mit der mobilen Internetnutzung im Ausland, denn da fallen teils noch erhebliche Roaming-Gebühren an. Deshalb sollte man im Ausland, komplett auf das mobile Internet verzichten um vor einer teuren Rechnung verschont zu bleiben. Wer ab und zu die Nachrichten verfolgt wird von Summen im vierstelligen Bereich gehört haben.
Die aktuelle Preisgestaltung für die mobile Internetnutzung ist in den vergangen Jahren immer transparenter und billiger geworden und fast jeder Anbieter führt eigene Datentarife für die mobile Nutzung im Sortiment. Derzeit kann ab rund 5 Euro mobil im Internet gesurft werden. UMTS Flatrates sind ab rund 10 Euro erhältlich.
Das mobile Internet hat einen deutlichen Mehrwert, nur dies wissen die Befragten scheinbar noch nicht einzuschätzen. Gerade wer ein iPhone oder ein Android Smartphone nutzt, wird Wissen, wie komfortabel einige Bereiche des Lebens geworden sind. Ich möchte darauf auf keinen Fall mehr verzichten. Das mobile Internet hat nach meiner Meinung einen noch größeren Mehrwert als das normale Internet, denn egal wo ich bin, das Internet steht mir immer zur Verfügung und liefert mir zusätzliche Informationen über Orte (Sehenswürdigkeiten), Restaurants (Bewertungen), Schnäppchen (Bei Anbieter … um … billiger) usw.
Was meint ihr zu dieser Studie von “The Phone House”?
mobile Internet News
Hier nun in kürze die Neuigkeiten die in den letzten Wochen angefallen sind.
Fonic Tagesflatrate mit Kostenairbag
Fonic war einer der ersten Prepaidanbieter mit einer Tagesflatrate für die mobile Internetnutzung. Derzeit kostet ein Kalendertag (0-24 Uhr) 2,50 Euro. Angenommen ein Anwender hätte jeden Tag die Tagesflatrate gebucht, wären monatlich 75 Euro angefallen. Ab sofort springt der Kostenairbag von Fonic ein. Das bedeutet wenn die Fonic Tagesflatrate 10 Tage im Monat gebucht wurde, fallen ab dem 11. Tag keine weiteren Kosten an. Somit kann die Tagesflatrate dann jeden weiteren Tag kostenlos genutzt werden. So fallen im Monat maximal 25 Euro im Monat. Wer allerdings jeden Monat mehr als 10 Tage im mobilen Internet verbringt, der sollte sich nach einer Monatsflatrate umsehen. Denn diese gibt es bereits ab 19,95 Euro – ohne Vertragslaufzeit.
Simyo bietet demnächst micro-Simkarten für’s iPad an
Wie der Prepaidanbieter Simyo heute in einer Pressemitteilung verkündete, bietet Simyo mit Verkaufsstart des iPads in Deutschland, sogenannte Micro-SIM-Karten an. Für nur 14,90 Euro inkl. 3 € Startguthaben erhält man die erfoderliche Micro-SIM fürs iPad. Als Datenoption bietet Simyo ein Datenvolumen von 1GB für 9,90 Euro im Monat an. Sicherlich werden 1GB für die Ausflüge mit dem iPad reichen. Doch noch darf man auch keine berauschende Geschwindigkeiten hoffen, denn Simyo nutzt das UMTS-Netz von Eplus.
Admob: Internetnutzung durch Android-OS gestiegen
Der Trend geht zum mobilen surfen, ganz klar. Dies zeigt auch die aktuelle Statistik des Werbevermarkters Admob. Die mobile Nutzung von Smartphones stieg im vergangen Jahr um 193 Prozent. Im letzten Monat waren die Smartphones bereits für 48 Prozent des Datenverkehrs im AdMob-Netzwerk verantwortlich. Mit 50 Prozent hat das iPhone OS den größten Marktanteil, doch Android noch 2009 bei 2 Prozent, besitzt nun einen Marktanteil von 24 Prozent.
Weitere Informationen auf areamobile.
Aktuelle Handy-Browser im Vergleich
teltarif hat aktuelle Browser der verschiedensten mobilen Betriebssystem überprüft. Als Fazit kann man sagen:
Beim Kauf eines neuen Handys oder Smartphones muss man nicht darauf achten, welche Browser installiert ist und was dieser kann. Alle Browser haben das gemacht was von Ihnen verlangt wurde. Besonders der Android-Browser und der iPhone-Browser konnte mit sehr guten Ergebnissen im Acid3-Test Punkten.
Den ganzen Testbericht gibt es hier.
fioon senkt Preis für UMTS Flatrate
fioon hat die UMTS-Flatrate im Mobilfunknetz von T-Mobile auf 19,95 Euro, bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten, gesenkt. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit fallen 34,95 Euro an, deshalb rechtzeitig kündigen. Bei Vertragsabschluss fallen zudem eine einmalige Anschlussgebühr von 24,95 Euro an. Das Angebot ist nur für einen begrenzten Zeitraum reduziert.
Auch bei fioon wird nach einem Datenvolumen von 5GB die Datenflatrate auf GPRS Geschwindigkeit (max. 64 kbit/s im Download und 16 kbit/s im Upload) beschränkt.
Österreich: Orange startet HSPA+ mit 42 Megabit pro Sekunde
Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass die anderen Länder mit dem Ausbau von HSPA+ nicht schlafen. Der Mobilfunkanbieter Orange hat bereits begonnen in Österreich HSPA+ mit 42 Mbit/s einzuführen. Bislang nur in Wiener Neustadt.
“Dank iPhone & Co. und den damit verbundenen neuen Anwendungen hat sich das Datenvolumen in unserem Netz innerhalb des Jahres 2009 mehr als verdoppelt”, erklärt Orange-Chef Elmar Grasser. “Das verlangt immer höhere Bandbreiten. 42 Mbit/s bedeuten eine höhere Kapazität im Netz und für jeden einzelnen Orange Kunden eine deutlich höhere Geschwindigkeit beim mobilen Surfen.”
Bis Ende 2010 soll dann im gesamten UMTS Netz HSPA+ mit 42 Mbit/s zur Verfügung stehen. In den weiteren Jahren ist der Ausbau auf Übertragungsraten von bis zu 84 bis 168 Megabit pro Sekunde vorgesehen.
Ich bin bemüht, über Ostern alle Tabellen und Tarife auf aktuellem Stand zu bringen. ;-)
Nutzung des mobilen Internets
Das Internetportal “The Phonehouse” hat eine Studie veröffentlicht, welche zeigt, wie das mobile Internet genutzt wird.
Die meisten Menschen nutzen das mobile Internet zum senden und lesen von Emails, dies gaben 75,8 % der Befragten an. Dich gefolgt von Internet-Recherche (69,1 %). Erstaunlich das bereits 40,4 % der Befragten angaben, dass mobile Internet für soziale Netzwerke zu nutzen. Vielen mobilen Surfen ist es also wichtig, ständig mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben. Das haben sowohl die Handyhersteller als auch die sozialen Netzwerke erkannt und bieten für fast jedes Betriebssystem eigene Anwendungen an.
Eine noch untergeordenete Rolle spielen Online-Games, und Multimedia Anwendungen wie das Herunterladen von Musik oder Videos. Doch dies liegt sicherlich auch an den Beschränkungen des mobilen Internets. Wenn die UMTS-Netze noch schneller werden und die Drosselung der Geschwindigkeit aufgehoben wird, dann werden sich sicherlich auch mehr Leute den Multimedia Anwendungen zuwenden.
Weitere Infos zur Studie. Gefunden bei 3network.
Wofür nutzt ihr das mobile Internet?
Mobiles Internet boomt in Europa
Lange Zeit hat es gedauert, doch jetzt ist es soweit, dass mobile Internet boomt in Europa. Durchschnittlich surfen die Europäer bis zu zehn Stunden in der Woche mit dem Handy oder Laptop im mobilen Internet. Dies berichtet die Studie der European Interactive Advertising Association.
Deutschland belegt in der Studie den fünften Platz bei der mobilen Internet-Nutzung. Sieben Stunden in der Woche verbrachten die deutschen Nutzer 2009 im mobilen Internet. Spitzenreiter war für mich sehr überraschend Polen! Dort verbrachten die Nutzer mehr als 10 Stunden in der Woche im mobilen Netz. Auf den weiteren Plätzen folgt Italien (knapp 7,9 Stunden), Portugal und Belgien (7,7 Stunden) sowie Russland (7,1 Stunden).
Im letzten Jahr gab es zudem rund 15 Prozent mehr mobile Breitbandanschlüsse. Etwa 16 Millionen Deutsche nutzten 2009 das mobile Internet. Besonders hervorzuheben ist die ältere Generation, die sogenannte “Silver-Surfer”. Denn diese verbrachten mit 7,2 Stunden pro Woche deutlich mehr im mobilen Netz als der europäische Durchschnitt, der bei 4,7 Stunden pro Woche lag.
Doch besonders die junge Generation surft liebend gerne im mobilen Internet. Mit knapp 9 Stunden pro Woche kommt die junge Generation zwischen 25 und 34 Jahren sogar fast an die allgemeine deutsche Internetnutzung von 10,7 Stunden in der Woche heran. Dabei haben 49 Prozent der befragten angegeben einen Laptop zu besitzen. Das ist eine Steigerung von 7 Prozent gegenüber 2008.
Junge Leute dominieren auch in Europa die mobile Internet-Nutzung. Vor allem die jüngsten (16-24 Jährigen) nutzten 2009 durchschnittlich 7,2 Wochenstunden das mobile Internet. Bei den 25 bis 34 Jährigen liegt der wöchentliche Anteil bei 6,6 Stunden in der Woche.
Daraus wird ersichtlich, dass das mobile Internet immer wichtiger wird und die junge Generation bereits voll das mobile Internet nutzt um mit Freunden weltweit in Kontakt zu bleiben. Gerade Facebook und twitter sind für viele bereits heute kaum verzichtbar.
Orange AT: Mobiles Internet mit 15 GB für 10 Euro!
In Deutschland stehen die Preise für das mobile Internet still. Kein Anbieter macht den ersten Schritt und senkt die Preise für das mobile Internet, ganz anders in Österreich, denn diese sind schon einen Schritt weiter, nicht nur in der Preispolitik.
Der Mobilfunkanbieter mobilkom austria hat bereits in seinem Netz HSPA+ aktiviert und deckt mit der UMTS-Technologie 90% der Bevölkerung Österreichs ab. (99 % mit EDGE und UMTS)
Der Mobilfunkanbieter Orange AT bietet bis zum Jahresende das mobile Internet für 10 Euro pro Monat an. Kunden, die den Tarif Mobiles Internet 15 GB bis 31. Mai 2009 bestellen, surfen bis zum 31. Dezember 2009 für nur 10 Euro pro Monat. Zusätzlich erlässt Orange Neukunden die Aktivierungsgebühr (Anschlusspreis) in Höhe von 49,90 Euro. Kunden, welche den Tarif im Webshop aktivieren, erhalten zudem 40 Euro Webshop Bonus.
Ab 1. Januar verlangt Orange für Kunden die keinen Organe Handyvertrag haben 20 Euro pro Monat. Besitzen Kunden einen Handyvertrag bei Orange oder sind Jünger als 27 Jahre zahlen 15 Euro pro Monat.
Obendrauf gibt es die passende Hardware für 0 Euro dazu. Kunden können sich zwischen den Huawei E160 oder den Huawei E180 entscheiden.
Einziger kleiner Haken an der Sache, ist die Drosselung der Geschwindigkeit. Also es handelt sich auch nur um eine Fair-Flatrate. Nach 6 GB wird die Geschwindigkeit auf max. 128 kbit/s heruntergesetzt. Nach 15 GB auf max. 56 kbit/s.
Ein echt gutes Angebot für alle Österreicher. Leider können wir Deutschen von diesen Preisen nur träumen.
G1 Testbericht
Es gibt zwar schon einige Testberichte zum G1 Google Handy, doch es ist doch immer wieder schön wenn jemand seine Meinung zu einem Produkt äußert, denn jeder hat eine eigene Meinung, die vielleicht für den ein oder anderen nützlich sein könnte.
Das G1 Handy hatte ich bereits im Dezember zum Look and Touch Event im Telekom Laden 4010 das erste mal in der Hand und war am Anfang nicht überzeugt gewesen, denn ich besitze seit einem Jahr ein iPhone und bin damit nach wie vor sehr zufrieden. Doch der erste Eindruck hat sich zum Glück nicht bestätigt, denn seit einigen Tagen besitze ich ein Testgerät von T-Mobile (Vielen Dank an dieser Stelle) und bin ganz zufrieden.
Meine Eindrücke gibt es jetzt zu lesen. Weiterlesen
Das iPhone dominiert die mobile Internetnutzung
Apples iPhone ist das meist genutzte Gerät, das für den mobilen Internetzugang in Anspruch genommen wird. Das fand kürzlich das Marktforschungsunternehmen Net Applications heraus.
Ungefähr 67 Prozent der Handy-Nutzer nehmen laut der Studie das iPhone oder den iPod Touch für die mobile Internetnutzung in Gebrauch, somit sind die beiden Geräte bei der mobilen Internetnutzung unangefochten auf dem ersten Platz. Mit einem Marktanteil von 9,06 Prozent Marktanteil folgen die Java-fähigen Geräten in der Internet-Rangliste.
Die direkten Konkurrenten, wie Windows Mobile, Android und Symbian Mobile können mit den Apple-Modellen auf keinen Fall mithalten. Windows Mobile kommt auf geringe 6,91 Prozent. Dicht gefolgt teilen sich Googles Android und Symbian Mobile mit jeweils 6,15 Prozent Marktanteil den vierten Platz der Rangliste.
Doch Vorsicht Apple! Denn Android ist bisher nur auf dem G1 verfügbar und wird schon bald auf weiteren Handys vorzufinden sein. Das Betriebssystem ist echt Klasse und könnte ein echter Konkurrent werden.
Jugendliche nutzen noch nicht das mobile Internet
Das mobile Internet ist bei Jugendlichen noch nicht angekommen. Die JIM-Studie befragt schon seit 10 Jahren Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren nach Medienumgang und Medienkonsum. Noch vor 10 Jahren besaßen nur 8 Prozent der Jugendlichen ein Handy, zehn Jahre später haben 95 Prozent der Jugendlichen ein Handy.
Wir haben uns die Arbeit gemacht und haben einige Interessante Ergebnisse herausgesucht die für die Zukunft des mobilen Internets von großer Bedeutung sind:
- 95 % der Jugendlichen besitzen ein Handy
- 71 % der Jugendlichen besitzen einen eigenen Computer und nur noch 61 Prozent einen eigenen Fernseher
- 96 % der Jugendlichen haben einen Internetzugang
- Jeder zweite Jugendliche kann von seinem Zimmer aus ins Internet gelangen
- 89 % nutzen täglich oder mehrmals pro Woche einen Computer
- 84 % nutzen täglich oder mehrmals pro Woche ihr Handy
- 84 % surfen, chatten oder nutzen Instant Messenger täglich/wöchentlich
- 62 % der 12 bis 19 Jährigen gehen täglich online
- 23 % haben ein UMTS Handy
Was nutzen Jugendliche im Internet:
- 73 % Suchmaschinen und IM
- 57 % Onlinecommunitys (41 % davon täglich)
- 49 % Emails schreiben und lesen
Eine private Umfrage des JD-Blogs ergibt ähnliche Ergebnisse. Ganz vorne steht immer die Benutzung von Computer (=Internet) und Handy.
Computer und Internet sind bei vielen Nutzern sehr eng verbunden. Die Internetnutzung über das mobile Gerät (Handy) ist hingegen noch sehr klein, dabei nutzen 89 % der Jugendlichen täglich ihren Computer (84 % Internet) und 84 % nutzen täglich ihr Handy, ein Gleichstand. Die Nutzung von Handy und Internet ist durchaus vorhanden, jetzt fehlt nur noch ein verschmelzen beider Punkte und dann explodiert das mobile Internet vor neuen Benutzern. Mobiles Internet wird in erster Linie über das Handy stattfinden, weil Netbooks und Laptops nicht klein genug für die Hosentasche sind. Immerhin haben schon 23 Prozent der Befragten ein UMTS-Handy, somit könnten diese theoretisch das mobile Web bereits nutzen. Müssen nur noch günstige Datentarife von den Mobilfunkanbietern angeboten werden, denn davor schrecken noch die meisten Jugendlichen (bzw. deren Eltern zurück) denn Handy-Verträge kann man erst mit 18 Jahren selbständig abschließen. ;-)
Betrachtet man die Nutzung des Internets dann fällt auf, das Jugendliche oft nach Informationen suchen und das Internet als Kommunikationsplattform nutzen. 57 Prozent nutzen Communitys um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und um Fotos und Neuigkeiten auszutauschen. Das mobile Internet bietet sich optimal dafür an, denn es ist schnell genug um Neugikeiten innerhalb weniger Sekunden weltweit bekannt zu machen (sowohl Fotos, Texte und Videos). Neuigkeiten enstehen in vielen Fällen unterwegs und Jugendliche wollen alle Freunde davon sofort in Kenntnis setzen, sonst würden nicht so viele von denen IM (Instant Messenger) und Communitys (e.x. schülerVZ) nutzen.
Täglich oder zumindest wöchentlich werden die eigenen Profile mit Fotos und Neuigkeiten versehen, durchs mobile Web würde dies in Sekunden geschehen und man könnte in Realtime auf Antworten und Reaktionen der Freunden warten. Freunde bieten so eine Hilfestellung bei vielen Situationen. (z.B. Welche Schuhe soll ich mir kaufen? inkl. Foto) und bestimmen deine Entscheidung on demand. Aber dazu müssten sich die VZ Portale erstmal für andere Anwendungen öffnen, oder man wechselt gleich zu Facebook, was diese Funktionen der schnellen Übermittlung von Sachen bereits ermöglicht. Nach Informationen von mobile-Zeitgeist nutzen bereits 14 Prozent der der Internetnutzer Facebook auch unterwegs. Facebook bietet speziell für UMTS-Handys eine optimierte Internetseite sowie für das iPhone eine spezielle Applikation an um auch unterwegs schnell und einfach auf Facebook zurückzugreifen und Freunde über Neuigkeiten zu berichten.
Wer eine Mischung aus IM und Social Network sucht, der ist bei Twitter am besten aufgehoben. Twitter (What are you doing?) eignet sich hervorragend um sich mit Freunden zu unterhalten.







