1. Blogparade für mobile Internetnutzer
Bei diesen heißen Temperaturen wird es Zeit für unsere erste Blogparade. Das Thema passt wunderbar zu diesem heißen Wetter und verbindet zugleich das Thema dieses Blogs. Die Fragen sind sehr schnell beantwortet, darum würden wir uns freuen wenn möglichst viele an der Blogparade teilnehmen.
Inhalt der Blogparade: Wir wollen eure mobilen Geräte sehen mit denen ihr das mobile Internet unsicher macht. Ein Bild wäre natürlich super, aber ihr könnt auch einfach schreiben um welche Geräte es sich handelt.
Die zweite Frage bezieht sich auf die mobilen Kosten die ihr so im Monat habt. Also was zahlt ihr im Monat für die mobile Internetnutzung und bei welchem Anbieter seid ihr? Zufrieden mit dem Anbieter und den “versprochenen” Geschwindigkeiten?
Die Blogparade läuft bis zum 31. Juli 2010.
Wie ihr teilnehmt ist uns eigentlich egal. Wenn ihr ein Blog habt, dann könnt ihr einen Beitrag schreiben. Habt ihr kein Blog, aber ein Twitteraccount dann könnt ihr uns auch in 140 Zeichen eure Antwort zukommen lassen(reply an @mobil_surfen), oder ihr schreibt einen Beitrag auf unser Facebook Fanpage, oder hinterlasst einfach ein Kommentar.
So könnte zum Beispiel ein Tweet aussehen. ;-)
@mobil_surfen nutze zum surfen ein iPad,iPhone und MacBook mit Surf-Stick.Mtl. Kosten 21,25Euro|Anbieter:o2|sehr zufrieden.http://u.nu/89wmc
Wie gut lässt es sich mit dem iPad mobil surfen?
Seit mehr als einer Woche ist ein 16 GB iPad mit 3G in meinem Besitz und wie bereits in meinen ersten Beitrag darüber, bin ich mit dem iPad auch jetzt noch sehr zufrieden. Für Zuhause, auf der Couch oder im Bett ist das iPad optimal zum lesen von Feeds, zum Chatten oder zum surfen.
Doch wie gut lässt es sich unterwegs mit dem iPad surfen?
In der einen Woche habe ich das iPad bisher nur 3 mal außer Haus mitgenommen, denn ich habe noch keine Schutzhülle und in die Hosentasche passt das iPad bekanntlich nicht. Auf Kratzer am iDevice habe ich keine Lust, deshalb bleibt es Zuhause, bis meine bestellte iPad Hülle eintrifft. Noch besser wäre natürlich eine Tasche für’s iPad, denn die ganze Zeit das iPad in der Hand halten, ist auch nicht gerade das feine, obwohl wir es ja lieben. ;-)
Ein weiterer Grund mit dem das iPad zu kämpfen hat, ist unsere liebe Sonne, denn wenn diese mal wieder scheinen sollte dann sieht man auf dem iPad praktisch nichts! Selbst bei aufgeschraubter Helligkeit, ist es ein Kampf überhaupt was lesen zu können. Doch kluge Folienanbieter bieten bereits antireflex Folien an, die das Spiegeln entschärfen. Wie gut diese sind, habe ich bislang noch nicht getestet, da ich kein Freund von Folien bin. Aber Sonnenlicht ist Gift für das iPad und iPhone. Doch da die Sonne eh einen Gang zurück geschraubt hat, ist das nicht so gravierend.
Also schon zwei Gründe die das mobile surfen mit dem iPad erschweren. Einmal die Größe und die damit verbundene Transportfähigkeit und zum anderen das gefährliche, helle Sonnenlicht.
Doch kommen wir zu den erfreulicheren Sachen. Wer mit dem iPad unterwegs ist, sollte eigentlich immer guten Empfang haben. Auch in Kellerräumen wo sonst einige Handys kein Empfang mehr anzeigen, hat das iPad noch ausreichenden Empfang. So viel das man noch surfen kann, sind meine Erfahrungen!
Weiterhin positiv ist der Akku. Tägliches Laden wie bei Smartphones üblich, muss man nicht. Mein iPad Akku hält bereits seit 3 Tagen und dabei war eine Stunde Videostream mit airvideo. Dies zog 10% ab. Wer mit dem iPad nur surft und seine Feeds abklappert, der sollte locker auf die 10 Stunden Nutzungsdauer kommen. Also keine Sorge das auf einer längeren Reise mal der Akku schlapp macht. Da ich das weiß, das der Akku leistungsstark ist und nicht gleich schlapp macht, nutze ich das iPad natürlich öfters und ausgiebiger als beim iPhone. Da bin ich immer bemüht alles so schnell wie möglich und so kurz wie möglich zu halten. Feeds habe ich mit dem iPhone nie gelesen, mit dem iPad dagegen sehr oft.
Auch das Display hat daran seine “Schuld”, denn es liest sich auf dem großen iPad Display deutlich besser als auf einem Smartphone und es ist komfortabler als ein Notebook. Zum lesen und surfen unterwegs gibt es meiner Meinung nach derzeit nichts besseres als das iPad. Das Display ist so groß, dass Webseiten nicht extra noch eine iPad optimierte Internetseite anbieten müssen. Bisher gab es keine Webseite wo ich mir eine angepasste Version gewünscht hätte. Die meisten Ortschaften sind auch mit 3G ausgestattet, so das der Inhalt schnell geladen wird.
Doch zum generieren von Inhalten ist das iPad nicht das beste Gerät. Kein USB Anschluss, keine Kamera und so bequem wie auf einer Netbook Tastatur lässt es sich auch nicht schreiben. Die große Tastatur lässt sich zwar schön bedienen wenn das iPad auf dem Schoss liegt, aber wenn man das iPad nicht ablegen kann, ist es schwer schnell zu schreiben.
Fazit: Wenn erst mal die Schutzhülle und die iPad Tasche angekommen sind, dann sehe ich das iPad als optimale Möglichkeit um unterwegs mobil surfen zu können. Lange Akkulaufzeit, größer als ein Smartphone und praktischer als ein Netbook.
PS: Der Beitrag wurde auf dem iPad geschrieben, dafür habe ich die WordPress App genutzt.
Das iPad ist da
Hurra Hurra das iPad ist da. Als einer der ersten Vorbesteller bekam ich mein iPad natürlich überpünktlich zum Marktstart in Deutschland. Bestellt hatte ich das 3G iPad mit 16 GB für 599 Euro. Die Reise des iPads begann am 22. Mai in Shenzhen und am 27. Mai überreichte mir ein freundlicher TNT Fahrer das lang ersehnte Paket. Sonst kamen meine Apple Artikel alle mit UPS, aber TNT machte auch super Arbeit. Früh 7 Uhr war es noch in Leipzig und gegen 14 Uhr dann in Gera. Immer wieder bewundernswert wie die ganze Logistik funktioniert.
Das iPad wurde natürlich sofort ausgepackt. Als erstes fiel mir auf, dass die Aussparungen im Paket (Home Button etwas im Paket eingesenkt…) nicht vorhanden waren. Weiterhin fiel mir auf, dass keine Kopfhörer mitgeschickt wurden und auch ein Putztuch vermisst man schmerzlich. Bei der ersten iPhone Generation war noch ein Putztuch dabei, beim iPhone 3 GS nicht mehr. Was mir auch aufgefallen war, dass das Paket nicht mehr so schön duftete wie die anderen Pakete von Apple. Egal, Hauptsache das iPad war dabei.
Erster Start und noch 95 % Akku, iTunes mit iPad verbunden und iPad aktiviert. Bis dahin hatte ich noch keine Simkarte im Gerät, braucht man auch nicht… Bereits nach den ersten Minuten war ich begeistert, alles so groß, so farbenfroh und das iPad so unglaublich dünn und gut anzufassen. Als erstes WLAN Verbindung aufgebaut, dann mobile me eingerichtet und dann das iPad synchronisiert. Dies dauerte Jahre, da alle Bilder erst für das iPad optimiert werden mussten und dann noch die ganzen Apps vom iPhone auf’s iPad kopiert werden mussten… Viele davon sind gleich wieder runter geflogen, weil die meisten Apps noch nicht HD (iPad fähig) sind. IM+ Dropbox, Lieferungen und Air Video sind drauf geblieben, denn diese haben bereits eine HD Unterstützung.
Einige Apps wie Pages, Putpat, Grillen HD, Air Display, Wetter, 1Password habe ich noch gekauft, aber die Preise sind im Vergleich zu den iPhone Apps ganz schön hoch. Für Pages habe ich 7,99 Euro bezahlt, aber sicherlich werde ich dies oft in der Schule brauchen, da ich bis dato immer mit dem Macbook geschrieben habe und das jetzt gegen das iPad eintauschen will. ;)
Vielleicht stelle ich demnächst noch ein paar iPad Apps vor, sagt einfach ob ihr Interesse dran habt.
iBook ist kostenlos und man erhält als erstes Buch bei Wunsch Winni the Pooh (bei mir nur auf Englisch). Einige Bücher sind ebenfalls kostenlos, wie Faust und so, aber die Auswahl an Büchern ist noch ziemlich gering und die Preise für Bücher liegen zwischen 5 und 20 Euro. Da ich bisher kaum Bücher gelesen habe, werde ich wohl eher selten den Book Store benutzen.
Aber lesen mit dem iPad macht Spaß, sogar sehr viel Spaß! Als kostenlose App habe ich mir die Welt geladen (30 Tage kostenlos, danach Abo) und da schaue ich regelmäßig nach neuen News und lese gerne. Auch im Bett macht das Lesen durch das blockieren des landscape Modus Spaß. Wo beim iPhone der lautlos Schalter war, ist beim iPad jetzt der Schalter zum blockieren der Ausrichtung.
Lesen macht Spaß, schreiben ist so eine Sache. Wenn man das iPad auf seinen Schoß legt (landscape) und die Beine bisschen angewinkelt sind, dann macht das schreiben auch super viel Spaß und es geht recht flott zu schreiben. Aber wenn man das iPad nicht irgendwo ablegen kann, dann finde ich es ziemlich schwer mit dem iPad zu schreiben, da ich nicht alle Tasten mit meinen Daumen erreiche, obwohl ich große Finger habe…
Ansonsten lässt sich sagen, dass das iPad verdammt schnell ist, es folgt sofort wenn das Gerät gedreht wird und die Apps werden schnell geladen. Bin gespannt wie es nach längerer Nutzung ohne reboot aussieht, denn da wird selbst das iPhone nach der Zeit ziemlich träge.
Die integrierten Lautsprecher sind laut und haben einen Apple typischen Klang, die Lautstärke über Kopfhörer ist hingegen ziemlich leise, wie beim neuen iPod Nano. Sicherlich liegt das an den EU-Verordnungen.
Mittlerweile habe ich auch eine micro-SIM eingelegt und es funktioniert alles Prima. Die Sim habe ich selber zu recht geschnitten, mit dieser Anbau Anleitung. Ich habe einfach eine Micro-SIM Vorlage ausgedruckt und die dann auf meine Simkarte gelegt. Geguckt ob der Chip in die Schablone passt und dann habe ich einfach die Schere genommen und das überschüssige Plaste abgeschnitten. Dann kontrolliert ob’s passt und mit einer Nagelfeile die Feinheiten an den Rändern gemacht. Zack und es passt. War eine Arbeit von wenigen Minuten und das iPad hat sofort alles erkannt und es geht ohne Probleme. Jetzt nutze ich mein iPhone und mein iPad über einen Vertrag. Da ich noch das alte Internet-Pack L mit 10 GB UMTS Flat habe, die wohl beste Variante. Alles unter einem Hut und das telefonieren mit iPhone funktioniert trotzdem noch. Die monatlich anfallenden Kosten belaufen sich auf ungefähr 30 Euro.
Das surfen mit dem iPad macht großen Spaß. ich bin der Meinung das man die Webseiten nicht für das iPad anpassen muss, wo hingegen eine Optimierung für Smartphones notwendig ist. Das kein Flash unterstützt wird, ist für mich überhaupt kein Problem, da ich kein Farmville oder andere Flash Spiele Spiele. Bekannte XXX-Webseiten bieten jetzt auch HTML 5 unterstützte Videos an. Erste Tests bestätigen dies :-D.
Was ich unbedingt für notwendig halte, ist ein Case zum Schutz, da gerade das große touchdisplay gegen Kratzer anfällig ist. Wer ein Case empfehlen kann, nur her damit, denn ich habe noch keins.
Unterwegs lässt sich das iPad nur schlecht bedienen, auch passt das iPad nicht in die Hosentasche, also muss man zwangsläufig immer eine Tasche mitführen. Ansonsten lässt es sich gut in der Hand tragen und ist natürlich der absolute Blickfang ;-) und nicht nur Kerle gucken was man für ein schickes Teil in der Hand hat. Leider ist bei Sonnenschein kaum eine Nutzung möglich, aber das kenne ich ja auch schon vom Glossy MacBook. Dagegen hilft nur ein Schattenplatz oder die Helligkeit auf 100% zu schrauben, was wiederum Akkulaufzeit kostet. Damit wären wir vorerst auch beim letzten Thema. Die Akkulaufzeit ist wirklich ausgezeichnet. Seit dem laden auf 100% am Donnerstag Abend hält der Akku bis jetzt. Diesen Beitrag habe ich gerade über das iPad geschrieben und knapp 48 Stunden später habe ich noch 5% Akku. Die Angaben von 9-10 Stunden Nutzungsdauer kommen sicherlich hin, im Vergleich zum iPhone bin ich mit der Laufzeit mehr als zufrieden.
Dies war ein kurzer Einblick in die ersten Stunden mit dem neuen iPad von Apple.
Fazit: Trotz iPhone und MacBook halte ich das iPad für eine nützliche Ergänzung.
Datenroaming im Ausland – simyo mit Kostengrenze
Wer im Ausland mobil surfen möchte, der sollte sich vorher genau informieren, wie hoch die anfallenden Kosten pro MegaByte sind. Denn diese bewegen sich noch im Euro und nicht im Cent-Bereich. Darum sollte man versuchen im Ausland möglichst auf das mobile Internet zu verzichten. Es geht auch mal ohne ;-).
Simyo schützt neuerdings seine Kunden vor gigantischen Rechnungen, indem wahlweise bei 59,50 Euro, 100 Euro oder 150 Euro eine Kostengrenze gesetzt wird. Der Kunde entscheidet in den drei Stufen, wann die Kostengrenze einsetzen soll. Dadurch werden die Kosten im Ausland für Datenroaming eingegrenzt. Die kostenlose Option gilt innerhalb der EU-Staaten und als Grundeinstellung sind 59,50 Euro im Monat festgelegt. Erreicht der Kunde diesen Betrag, wird das Datenroaming für den Rest des Monats gesperrt. Der Kunde kann jederzeit die Option aktivieren, ändern oder abschalten. Das ganze gilt seit dem 1.März.
Eine gute Sache von Simyo um den Kunden zu schützen. Simyo schützt somit gleich auch seine Marke, denn oftmals wird bei einer Riesen Rechnung auch der Anbieter genannt und das ist oftmals sehr negativ für den Anbieter. Darum eine gute Idee, die hoffentlich bald auch andere Anbieter einführen werden.
Bild #1: Mobil Surfen
Bei diesem schönen Wetter muss man einfach raus und die ersten Sonnenstrahlen einsaugen. Ich werde euch ab und zu einige Orte vorstellen, wo ich mobil surfe. Heute auf einer hübschen kleinen Holzbank, irgendwo in der Pampa. Leider sind die Bäume noch nicht grün.
In der Pampa habe ich satte 2,8 Mbit/s mit o2-germany erreicht, ist bisher das schnellste von mir gemessene Ergebnis.
Asus eee PC 1000H Netbook gewinnen
Wem das Display des Handys zu klein ist, um mobil zu surfen, der hat vielleicht mit einem Netbook mehr Freude. Der Kollege von Elexpress verlost auf seinem Blog ein neues Asus Eee PC 1000H Netbook. Das Netbook hat ein 10,2 Zoll Display und ist deutlich größer als die Vorgänger von Asus. Zu Beginn des Netbook Hypes hatten wir ein Asus eee PC der ersten Generation mit einem 7 Zoll Display testen können. Wir fanden das Display und das Netbook eindeutig zu klein um vernünftig zu arbeiten und zu surfen. Doch 10,2 Zoll und die Auflösung von 1024 x 600 sind eindeutig besser. Leider vermissen wir bei dem Asus ein integriertes 3G Modul um gleich durchzustarten. Aber immerhin ist WLAN integriert um unterwegs in Hotspots surfen zu können.
Wer also gerne mobil surfen möchte, aber kein Geld für ein Laptop hat und auch nicht unbedingt 13-17 Zoll rumschleppen möchte, für den ist das Asus eee PC 1000 H wohl die beste Lösung. Die passende Hardware (Surf-Stick) bieten alle UMTS Anbieter mit an, daher sollte es keine Probleme geben. Die Installation ist eine Sache von Sekunden.
Das Gewinnspiel läuft noch zwei Tage.
Tag 4 und 5 zusammengefasst
Neuigkeiten gibt es keine. Alles ist beim alten und ich habe mich damit abgefunden keine großen Dateien zu laden und wenn, dann sollte man die Files in den späten Abendstunden oder in den frühen Morgenstunden herunterladen, denn da präsentieren die Speedtests exzellente Geschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit/s im Download.
Während der Hauptzeit (11-19 Uhr) liegt die DL-Geschwindigkeit förmlich brach. Man darf froh sein, wenn der DL-Speed über 100 kbit/s liegt. Aber zum surfen reicht selbst diese Geschwindigkeit, denn weitaus wichtiger ist der Faktor der für den schnellen Seitenaufbau zuständig ist – nämlich die Latenzzeit (Ping). Dieser lag bisher bei allen durchgeführten Speedtests im HSDPA-Netz bei unter < 130 ms.
Nach 5 Tagen habe ich jetzt die 1 GB Grenze durchbrochen. Die Verbindungsdauer liegt aktuell bei 38 Stunden. Somit habe ich pro Stunde ca. 26 MegaByte verbraucht, was nicht gerade viel ist. Das liegt daran, das ich kaum noch Videos und Internetradios laufen habe, denn diese verbrauchen pro Stunde knapp 80 MB (Radiostream).
Da am heutigen Tag eine neue WordPress Version (2.7.1) online gegangen ist, musste ich natürlich auch das Blog und die Seite auf den neusten Stand der Dinge bringen. Was früher mit DSL ziemlich flott ging, brauchte im mobilen Web deutlich länger – aber es ging ohne weitere Probleme. O2 ist bereits dabei, die Upload-Geschwindigkeit dank der HSUPA-Technologie zu erhöhen. Im Süden hat der Mobilfunkanbieter bereits damit angefangen. Somit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Bilder, Videos und Datein in Sekundenschnell online gestellt sind. Gerade für Journalisten und Fotografen ist das optimal.
3. Tag mobil surfen
Der 3. Tag mobil surfen ohne WLAN oder Hotspot. Da ich den ganzen Tag arbeiten musste und auf Arbeit nur GPRS habe, surfte ich erst wieder Zuhause mit anständigen Geschwindigkeiten. Spät am Abend machte ich dann noch einen Speedtest, dieser unerwartet gut ausfiel. Knapp 2000 kbit/s im Download ist ein sehr guter Wert. Theoretisch wären 3600 kbit/s möglich, doch habe ich diesen noch nie erreicht. Mich wundert es aber wie sehr die Geschwindigkeiten schwanken. Liegt es an der Netzauslastung, am Wetter oder einfach nur an der Uhrzeit?
Nachdem ich am 1.Tag gleich kräftig den Traffic in die Höhe trieb (500 MB in 3 Stunden durch Video und Audiostreams) musste ich ein wenig auf die Bremse treten, sonst wären die 10 GigaByte die ich mit Fullspeed surfen kann, schnell verbraucht.
Aktuell habe ich 600 MB Traffic verbraucht und war 15 Stunden im mobilen Internet unterwegs. Somit habe ich für die restlichen 27 Tage noch 9,4 GigaByte zur Verfügung.

Der 2.Tag mobil surfen
Gestern Abend surfte ich von Zuhause noch 3 Stunden mit dem O2 Datenstick im Internet und hatte einen Radiostream laufen. In den 3 Stunden verbrauchte ich satte 300 MB Volumen. Dafür das man im Monat nur 10 GB mit HSDPA zur Verfügung hat, ist das schon sehr viel gewesen. Man muss sich halt zügeln und sollte Radiostream und Videostreams meiden, denn diese verbrauchen sehr viel Traffic. Im übrigen funktioniert Skype ohne Probleme. Ich konnte gestern mit meinem Kollegen skypen ohne große Sprachstörungen und Echos. Allerdings sollte man vorsichtig sein, denn VOIP Gespräche sind nicht gerne gesehen. Im schlimmsten Fall können die geführten Gespräche in Rechnung gestellt werden und dann wird es richtig teuer.
Der 2. Tag mit dem Datenstick online:

Am 2. Tag des Experiments ging es zum Handballspiel nach Ziegelheim. SurfStick und MacBook waren natürlich mit dabei. In Gera hat man überall sehr guten Empfang und kann sehr gut mobil surfen. Die Geschwindigkeiten liegen zwischen 500 und 2000 kbit/s (HSDPA). Allerdings war damit sehr schnell Schluss, denn bis nach Ziegelheim hatte man nur noch einmal kurz HSDPA, ansonsten war auf der gesamten Strecke nur GPRS aktiv. Und mit GPRS macht es keinen Spaß das mobile Internet zu nutzen. Auf dem Handy mag es vielleicht noch gehen, denn da nutze ich nur Twitter und surfe keine Ewigkeiten.
Genau am Ortseingang von Ziegelheim hatte ich erstmal überhaupt kein Netz, doch vor der Sporthalle erstrahlte plötzlich das “E” für EDGE, aber ganz schwacher Empfang. Fünf Meter weiter nur GPRS. Indoorempfang konnte man total vergessen. Schrecklich wenn man wie verrückter nach Netz suchen muss. Also das mobile surfen mit dem Laptop habe ich stecken lassen, hätte auch nichts gebracht.
Am späteren Abend des 2. Tages habe ich noch ein Mc Donalds besucht und habe wenigstens dort meinen Surf Stick und mein MacBook ausgepackt. Der T-Mobile Hotspot im Mc Donalds habe ich allerdings nicht benutzt. Hier ein Speedtest der im Fast Food Laden gemacht wurde:
Mit dem iPhone habe ich schnell noch ein Beweisvideo aufgenommen. Bei guter Verbindung werden die Videos die ich aufnehme gleich Live ins Internet gestellt. So könnte man zum Beispiel ein Fußballspiel aus dem Station gleich Live für andere übertragen. Die Seite die ich zum Aufzeichnen der Videos verwende ist Qik.
30 Tage mobil surfen
Das mobile Internet nutze ich jetzt schon seit einem Jahr auf dem Handy täglich. Seit einiger Zeit habe ich ein MacBook und einen O2 Surf-Stick um auch unterwegs mobil surfen zu können. Zuhause nutzte ich bisher immer das WLAN-Netzwerk, weil die DSL Verbindung und der Speed immer konstant ist und ich eine echte DSL-Flatrate ohne Einschränkung habe.
Der O2 Surf-Stick kam bisher nur auf längeren Reisen und Fahrten zum Einsatz. Während einer Auto oder Zugfahrt macht mobiles surfen noch keinen richtigen Spaß, denn oftmals kommt es zu Verbindungsabbrüchen oder ein gibt einen ständigen Wechsel zwischen GPRS/EDGE und HSDPA. Jedenfalls ist das ziemlich nervig, aber wenn man sich an einem Standpunkt befindet lässt es sich gut mobil surfen.
Jetzt lag der Surf Stick oft in der Ecke, weil ich derzeit keine großen Fahrten unternehme. Da ich aber bei O2 das Internet-Pack L habe, also eine Flatrate besitze, musste ich mir was einfallen lassen um diese auch zu nutzen. Im Prinzip zahle ich jetzt für die mobile Datenflatrate und zusätzlich für die DSL-Flatrate. Wenn ich mit dem 30. Tage test zufrieden bin, werde ich den DSL-Vertrag demnächst kündigen und mir ein UMTS-Modem kaufen um mit allen WLAN-Geräten (PS3, PC, iPhone, etc.) auch surfen zu können, denn der Surf-Stick ist immer nur für ein Gerät geeignet.
Seit heute surfe ich einen ganzen Monat lang mit dem USB-Datenstick und werde nicht mehr das heimische WLAN nutzen. Das mache ich aber nur, weil in meiner Wohngegend zum Glück HSDPA verfügbar ist. Die Geschwindigkeiten sind sehr unterschiedlich, deshalb werde ich täglich einen Speedtest machen und diesen zusammen mit einem kurzen Beitrag bzw. Video veröffentlichen.
Ich werde aber nicht nur Zuhause mobil surfen, sondern nehme den Stick und mein MacBook natürlich mit auf Reisen. Diesen Monat geht es noch in ein paar Regionen in Thüringen. Unter anderem werde ich am 14. Februar das Wordcamp in Jena besuchen. Da dort sicherlich die WLAN-Verbindung vom Datenfluss der vielen Besucher strapaziert wird, werde ich dort mit meinem O2 Surf-Stick online gehen.
Der erste Tag mobil surfen:
und dann das erste mal in der Nähe der Arbeit mobil surfen:
Und hier noch ein Video vom Abend:










