Wie gut lässt es sich mit dem iPad mobil surfen?

Seit mehr als einer Woche ist ein 16 GB iPad mit 3G in meinem Besitz und wie bereits in meinen ersten Beitrag darüber, bin ich mit dem iPad auch jetzt noch sehr zufrieden. Für Zuhause, auf der Couch oder im Bett ist das iPad optimal zum lesen von Feeds, zum Chatten oder zum surfen.

Doch wie gut lässt es sich unterwegs mit dem iPad surfen?

In der einen Woche habe ich das iPad bisher nur 3 mal außer Haus mitgenommen, denn ich habe noch keine Schutzhülle und in die Hosentasche passt das iPad bekanntlich nicht. Auf Kratzer am iDevice habe ich keine Lust, deshalb bleibt es Zuhause, bis meine bestellte iPad Hülle eintrifft. Noch besser wäre natürlich eine Tasche für’s iPad, denn die ganze Zeit das iPad in der Hand halten, ist auch nicht gerade das feine, obwohl wir es ja lieben. ;-)

Ein weiterer Grund mit dem das iPad zu kämpfen hat, ist unsere liebe Sonne, denn wenn diese mal wieder scheinen sollte dann sieht man auf dem iPad praktisch nichts! Selbst bei aufgeschraubter Helligkeit, ist es ein Kampf überhaupt was lesen zu können. Doch kluge Folienanbieter bieten bereits antireflex Folien an, die das Spiegeln entschärfen. Wie gut diese sind, habe ich bislang noch nicht getestet, da ich kein Freund von Folien bin. Aber Sonnenlicht ist Gift für das iPad und iPhone. Doch da die Sonne eh einen Gang zurück geschraubt hat, ist das nicht so gravierend.

Also schon zwei Gründe die das mobile surfen mit dem iPad erschweren. Einmal die Größe und die damit verbundene Transportfähigkeit und zum anderen das gefährliche, helle Sonnenlicht.

Doch kommen wir zu den erfreulicheren Sachen. Wer mit dem iPad unterwegs ist, sollte eigentlich immer guten Empfang haben. Auch in Kellerräumen wo sonst einige Handys kein Empfang mehr anzeigen, hat das iPad noch ausreichenden Empfang. So viel das man noch surfen kann, sind meine Erfahrungen!

Weiterhin positiv ist der Akku. Tägliches Laden wie bei Smartphones üblich, muss man nicht. Mein iPad Akku hält bereits seit 3 Tagen und dabei war eine Stunde Videostream mit airvideo. Dies zog 10% ab. Wer mit dem iPad nur surft und seine Feeds abklappert, der sollte locker auf die 10 Stunden Nutzungsdauer kommen. Also keine Sorge das auf einer längeren Reise mal der Akku schlapp macht. Da ich das weiß, das der Akku leistungsstark ist und nicht gleich schlapp macht, nutze ich das iPad natürlich öfters und ausgiebiger als beim iPhone. Da bin ich immer bemüht alles so schnell wie möglich und so kurz wie möglich zu halten. Feeds habe ich mit dem iPhone nie gelesen, mit dem iPad dagegen sehr oft.

Auch das Display hat daran seine “Schuld”, denn es liest sich auf dem großen iPad Display deutlich besser als auf einem Smartphone und es ist komfortabler als ein Notebook. Zum lesen und surfen unterwegs gibt es meiner Meinung nach derzeit nichts besseres als das iPad. Das Display ist so groß, dass Webseiten nicht extra noch eine iPad optimierte Internetseite anbieten müssen. Bisher gab es keine Webseite wo ich mir eine angepasste Version gewünscht hätte. Die meisten Ortschaften sind auch mit 3G ausgestattet, so das der Inhalt schnell geladen wird.
Doch zum generieren von Inhalten ist das iPad nicht das beste Gerät. Kein USB Anschluss, keine Kamera und so bequem wie auf einer Netbook Tastatur lässt es sich auch nicht schreiben. Die große Tastatur lässt sich zwar schön bedienen wenn das iPad auf dem Schoss liegt, aber wenn man das iPad nicht ablegen kann, ist es schwer schnell zu schreiben.

Fazit: Wenn erst mal die Schutzhülle und die iPad Tasche angekommen sind, dann sehe ich das iPad als optimale Möglichkeit um unterwegs mobil surfen zu können. Lange Akkulaufzeit, größer als ein Smartphone und praktischer als ein Netbook.

PS: Der Beitrag wurde auf dem iPad geschrieben, dafür habe ich die WordPress App genutzt.

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